Standardkolate ist ein sechsgliedriger Ring abwechselnd bestehend aus
Aluminium-und Sauerstoffatomen. Ein Molekül Isopropylalkohol ist an jedem Aluminiumatom befestigt. Theoretisch ersetzt im ersten Reaktionsschritt die Fettsäure den Alkohol im Ringund bildet ein zyklisches Aluminiummonostrearat. Dies findet bei etwa 38°C (100°F) statt. Bei zunehmender Temperatur beginnt der zweite Schritt, in dem die Benzoesäure den Ring in drei getrennte Moleküle aus Seife, Aluminiumbenzoyl und Stearoylhydroxid aufbricht. Diese Reaktion sollte bei atmosphärischem Druck stattfinden, damit sich möglichst wenig Ester bildet. Mit Kolate 6030 wird bereits genug der Säureanforderung erfüllt, um die Freisetzung von Alkohol zu verhindern. Es muss nur noch so viel Säure zugefügt werden, wie für die spezifische Formulierung erforderlich ist.


Nachfolgend die allgemeine Reaktion:




Typische Formulierung
Wirksamere Seifen werden mit Säureverhältnissen von Benzoe-zu Fettsäuren
von unter eins hergestellt. Bei folgenden Anfangsparametern:

Bei einer 650-SUS-Lösung aus neutraler Grundmischung mit einem Anilinpunkt
von 99°C (210°F), einer 7,5-%-Seife mit einem Molverhältnis von Benzoe-zu
Fettsäure von 0,75 und einem Gesamtsäure-Aluminiumverhältnis von 1,9 kann
eine typische Formulierung folgendermaßen aussehen:




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